Die Bienerei

Wissens- und Staunenswertes

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Bio-Imkerei – das macht den Unterschied

Als Bioland-Imker halten wir uns an klare Vorgaben. Diese sorgen dafür, dass unsere Bienen so natürlich wie möglich leben und arbeiten können. Worin wir uns von herkömmlichen Imkereien unterscheiden?

Beispielsweise …

  • verzichten wir komplett auf chemische Substanzen.
  • verwenden wir altes Wachs nicht weiter, sondern ersetzen es regelmäßig durch frisches.
  • lassen wir den Bienen einen Teil ihres Honigs, damit sie – mit ihrem eigenen Bio-Produkt – gut über den Winter kommen.
  • achten wir auf artgerechte Haltung und verzichten etwa auf das Beschneiden von Flügeln.

Das honigsüße Ergebnis ist von bester Qualität: ursprünglich, rein und gesund.

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Artenvielfalt – ein Schatz für jede Region

Schon so manche Art ist aus Deutschland verschwunden. Nicht mehr zu Hause sind hier so illustre Tierchen wie die Bayrische Kurzohrmaus, der Schwarzstirnwürger und der Bodensee-Tiefseesaibling. Auch etliche Pflanzen sind ausgestorben oder direkt davon bedroht.

Und da kommen die Bienen ins Spiel. Sie tragen erheblich zur Erhaltung der Artenvielfalt bei, nicht nur in der Flora. Ein Beispiel: Nur wenn Pflanzen bestäubt werden, gibt es ausreichend Samen und Beeren, von denen sich andere Tiere ernähren. Doch Bienen sind selbst gefährdet. Durch intensive Landwirtschaft und verbaute Flächen schwinden ihr Lebensraum und ihre Nahrungsquellen. Deshalb braucht es Bienen-Fans, die ihr professionell unter die Flügel greifen. Das können Sie mit der Bienerei ganz einfach tun!

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Anteil der Bienen an der
Bestäubung heimischer Pflanzen

Apfel 65 %
Birne 90 %
Rotklee 97 %

Die jährliche Arbeitsleistung aller Bienen entspricht weltweit
100.000.000.000 $

Eine Biene kann Pollen und Nektar bis zur Hälfte ihres Eigengewichts transportieren.

Für 1 kg Honig fliegt sie 100.000 km, das entspricht dem 2,5-fachen des Erdumfangs.